Wintersportlager Klasse 6c 22. bis 26. Januar 2007
Die Klasse 6c aus Altdorf fuhr im Januar 2007 ins Schneesportlager nach Grüsch-Danusa / GR.
Josua Hug (Schüler der Klasse 6c) erzählt:

Montag, den 22. Januar 2007, 8.15 Uhr: Der Car, welcher uns ins Lager fuhr stand bereit und wurde mit Skis, Snowboards, Skistöcken, Skischuhen, usw. beladen. Um 8.30 Uhr startete der Carchauffeur den Motor zu einer langen Fahrt bis Grüsch-Danusa. Das Gepäck wurde aus dem Car ausgeladen und in die Gondeln der Grüsch-Danusa Bahn geladen. Wir gondelten, einige sassen das 1. Mal in einer Gondelbahn, an unser Ziel Danusa. Voll beladen mit unserem Gepäck, watschelten wir zum Lagerhaus, welches direkt neben der Piste liegt, und erkundeten unsere Zimmer. Mädchen und Jungs natürlich getrennt! Am Nachmittag ging es ab auf die Piste. Diejenigen, welche nicht Ski- oder Snowboardfahren konnten, besuchten jeweils nachmittags den Unterricht in der Ski- und Snowboardschule im Gebiet. Am Abend kehrte ein Junge mit Dreck verschmierten Skihosen und –jacke ins Lagerhaus zurück. Was ist passiert?- Er ist beim Skifahren mit einem anderen Jungen „zämäputsch“ und fiel in den Matsch neben der Piste. Nachtessen um 18.30 Uhr und Spielabend war angesagt. Bettruhe war um 22.00 Uhr.

Am Dienstag gab es ein feines „Zmorgäbuffe“. Um 9.45 Uhr besammelte sich die ganze Klasse vor dem Lagerhaus. Fritz begrüsste uns und erklärte uns die Gefahren abseits der Pisten. Für uns war es spannend mit LVS und Sondierstange unterwegs zu sein und die vergrabenen Geräte zu finden. Danach ging es wieder auf die Piste und auch die Snowbladesfahrer/Innen waren unterwegs und versuchten Walzer und Akrobatik. Nach dem Mittagessen, das sehr gut schmeckte, gingen die Anfänger/Innen wieder in den Kurs und die anderen waren unter der Leitung der Begleitpersonen unterwegs. Abends ging man vor dem Nachtessen immer noch nach draussen und spielte Spiele. Dies war voll Fun, da man entweder im Dunkeln war oder mit der Stirnlampe herumrannte. Am Abend gab es ein Tischspielturnier.

Als wir am Mittwoch um 7.15 Uhr die Schlafvorhänge zur Seite schoben, sahen wir nicht gerade viel von der wunderschönen Gegend. Der Nebel und der Schneefall nahmen Einzug in der Nacht und deshalb war es auch etwas kälter als in den zwei Tagen zuvor. Bevor man auf die Piste ging, besuchten wir André im Rettungsdienstgebäude. Er erzählte uns einiges über den Rettungsdienst in einem Skigebiet. Zum Schluss durften wir auf einen Rettungsschlitten liegen und uns abtransportieren lassen. Danach ging es ab auf die Piste! Die Anfänger/Innen durften heute das erste Mal auf die Piste und gaben ihr bestes, denn die Fortschritte waren klar sichtbar. An diesem Tag war die Sesselliftfahrt jedes Mal ein Kampf gegen die Kälte. Heute versuchten einige die Geisterpiste zu fahren doch leider lag zu wenig Schnee im Wald! Um 16.00 Uhr besuchte uns der Chef der Bergbahn und erzählte uns einiges über das Gebiet. Während dem Abendprogramm durften alle einmal im Pistebully eine Runde mitfahren. Dies war für jedes einzelne eine grosses Erlebnis, welches sicher viele von uns nicht mehr erleben werden.

Der Donnerstagmorgen kam wieder etwas sonniger. Heute sah man den „Füchsliclub“ (Skischule) um die Renntore sausen. Wir selber hatten auch einen riesen Spass. Am Schlussabend führten wir gegenseitig Sketchs vor und schauten die Fotos und den Film dieser Woche an.

Nach dem wir am Freitagmorgen die Zimmer geräumt haben, lernten wir einiges über die Gondelbahn und begutachteten den Motor, die Steuerzentrale und die Mittelstation. Jetzt durften diejenigen Snowblades fahren, welche noch nie konnten und danach gab es Mittagessen. Am Nachmittag sausten alle noch ein paar Mal die Piste runter. Leider nahte das Ende des Schneesportlagers und man gondelte wieder ins Tal. Der Car stand schon beladen bereit und somit machten wir uns wieder auf den Weg vom Kanton Graubünden zurück ins Urnerland. Die Eltern holten uns ab und jetzt kann jedes von einem gelungenen Schneesportlager erzählen.

Ein spezieller Dank geht an die zwei Begleiter, welche unsere Klasse die ganze Woche begleitet haben.

Dank auch an die Gönner:
Urner Kantonalbank, Altdorf
Crédit Suisse, Altdorf
SISAG, Schattdorf
Brand Automobile AG, Schattdorf
Brand Metallbau AG, Schattdorf
Kath. Kirchenrat, Altdorf
Dätwyler Stiftung

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