„Giisu, Giisel, Güsel“
 ein Unterrichtsprojekt der 3./4. GRK und MKA Altdorf 6./7. April 2006

Eines der ganz bedeutenden Themen unserer Zeit ist der Abfall. Unsere Konsumgesellschaft produziert Unmengen davon. Langsam aber sicher setzt sich die Erkenntnis durch, dass wir zu den Ressourcen dieser Welt mehr Sorge tragen sollten. Wir beginnen, sorgfältiger mit ihnen umzugehen und wertvolle Materialien wieder zu verwerten. Dass gerade unsere Kinder früh schon sensibel für die Abfallprobleme werden sollen, hat die Lehrpersonen der 3./4. Gemischten Regelklasse (GRK) und der Mehrklassenabteilung (MKA) von Altdorf dazu bewogen, die Thematik in einem fächerübergreifenden Projekt zum Unterrichtsthema zu machen. In den Fächern Deutsch, Mensch und Umwelt, Zeichnen, Technisches Gestalten, Turnen und Musik stand das Thema während vier Wochen im Mittelpunkt.

Nicht moralisierend, sondern lustvoll spielerisch sollten die Kinder den Umgang mit Abfall, den Sinn der Wiederverwertung und die separierte Entsorgung von Abfällen kennen und verstehen lernen.
Höhepunkt des Projektes war die theatralische Umsetzung vom Donnerstag und Freitag, 6./7. April auf der Bühne der Aula Hagen in Altdorf. In sechs Szenen mit den Schwerpunkten Papier/Karton, Kompost, Pet/Glas, Altmetall, Sondermüll und Müllabfuhr erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer die Abfallentsorgung hautnah. Und sie waren begeistert vom engagierten Spiel und der spürbaren Freude der Kinder an ihrem Theater. Da wurde inmitten einer Bühne voller Abfallsäcke getanzt, gesungen und gespielt, dass es eine wahre Freude war.

Wesentlichen Anteil an der Gestaltung und Umsetzung der Szenen hatten die Schülerinnen und Schüler. Alles entstand im Verlaufe des Projektunterrichts und die Ideen und Vorschläge der Kinder fanden ihren Niederschlag in sechs Szenen, welche von den Lehrpersonen zu einem ganzen Theater zusammengefügt wurden.

Auf eindrückliche Art und Weise wurden so die Erwachsenen daran erinnert, welche Verantwortung sie für die zukünftige Welt der Kinder haben. Die Kinder verabschiedeten sich von der Bühne mit einem fetzigen Schlussrap und hochgehaltenen Tafeln mit der Inschrift „Danke, dass Sie unserer Umwelt Sorge tragen“.
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